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Fridays for future – Eine gute Sache?

Am 24. Mai wurde auf der Fridays for Future Demo in Hamburg ein neuer Rekord aufgestellt: 25.000 Schülerinnen und Schüler, darunter einige aus unserer Schule, zogen durch die Straßen, um für bessere Klimapolitik und damit für unsere Zukunft zu demonstrieren. 25.000 Menschen! Das sind fast so viele, wie in ganz Geesthacht wohnen. Man traf sich um 10 Uhr vormittags an der U-Bahn-Station St. Pauli und zog unter lautem Rufen des Slogans „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ gen Rathausmarkt.

„Ihr“, das sind die Größen aus Politik und Wirtschaft, die unserer Meinung nach schon viel zu lange untätig geblieben sind, was den Kampf gegen den Klimawandel angeht.

Untätig sein, das ist, was sowohl Kritiker als auch Befürworter der Fridays for Future immer wieder ansprechen. So mahnte zum Beispiel ein Lehrer des OHGs an, dass jeder auch an seinem eigenen Konsumverhalten arbeiten müsse. Es sei nicht in Ordnung, vormittags zu demonstrieren und nachmittags genauso verschwenderisch zu leben wie zuvor. „Demonstrieren ist gut, aber der eigentliche Beitrag muss zu Hause geleistet werden.“

Allgemein scheint es so, als stünde das Lehrerkollegium den Demonstrationen sehr positiv gegenüber. Dass diese innerhalb der Schulzeit stattfinden, scheint, zumindest vorübergehend, kein großes Problem zu sein. Ganz im Gegenteil: Das Verpassen des Unterrichts hat in den letzten Monaten ja immer wieder für Aufruhr in den Medien geführt, wodurch sich sehr viele Menschen mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Eine weitere Lehrkraft betonte, dass zum Beispiel der enorme Zuwachs der Grünen bei der vergangenen Europawahl auch auf unsere Demos zurückzuführen seien. „Wir haben nur diese eine Welt und die müssen wir alle zusammen retten. Nicht nur die Schüler sind dafür verantwortlich, sondern vor allem die Erwachsenen und die Entscheidungsträger der Wirtschaft und Politik“, so der uns allen bekannte Musiklehrer. Insofern hätten sich die Aktionen der Schülerinnen und Schüler „von vorne bis hinten gelohnt.“

 

Wir alle wissen, dass der Klimawandel ein sehr ernstes Thema ist und wir uns mit ihm sehr intensiv auseinandersetzen müssen, wenn wir in eine lebenswerte Zukunft steuern möchten. Wir müssen uns im Klaren darüber sein, dass, wenn wir einfach weitermachen wie bisher, die Erderwärmung nicht mehr aufzuhalten sein wird und massive Probleme auf uns zukommen werden. Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln. Sonst ist es zu spät. Aus diesem Grund ist es unter anderem das Ziel einer Gruppe Schülerinnen und Schüler, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen, die zum Beispiel innerhalb der Schule darauf achtet, dass weniger Strom und Heizenergie sowie Plastik und andere Ressourcen verschwendet werden und darüber auch aufzuklären.

Greta Thunberg, die 16 Jahre alte Klimaaktivistin und Initiatorin der Fridays for Future Demonstrationen, stellte sich die Frage: „Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?“ Das ist natürlich kein Aufruf, bis in alle Ewigkeit am Freitag die Schule zu „schwänzen“, jedoch kann es nur in unserem eigenen Interesse liegen, den Druck auf die Politik aufrecht zu erhalten und uns weder von unseren Lehrern noch von unseren Eltern den Mund verbieten zu lassen. Kritisch hinterfragen, kommentieren und protestieren. Das ist, was uns zu mündigen Bürgern macht.

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