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Schüler bauen eine Trockenmauer

Oder: Wie ein Blumenbeet auf dem Schulhof entstand

„Was ist denn das?“, haben sich Ende August sicherlich einige von euch gefragt, als sich engagierte Schülerinnen und Schüler des Nawi-Kurses der jetzigen Obertertia von Frau Dr. Möhring ans Werk machten, auf dem Schulhof eine Trockenmauer zu errichten. Hierfür wurde auf einer abgesteckten Fläche von 250x50cm zunächst die Erde abgetragen, um die Mauer auf einem frostsicheren Fundament von 40cm Tiefe zu gründen.

Als man dabei nach etwa 25cm auf einen längst vergessenen Betonstreifen stieß und begann, diesen auf Anweisung aufzubrechen, wurde die Obertertia jedoch in letzter Sekunde von dem Hausmeister gestoppt.  Die Enttäuschung stand den frisch gebackenen Bauarbeitern förmlich ins Gesicht  geschrieben, als Frau Dr. Möhring daher entschied, das Fundament bei einer Tiefe von 25cm zu belassen. Auf diesem errichtete man nun eine doppelreihige Mauer aus Natursteinen, wobei die zweite der beiden Lagen natürlich ein wenig versetzt wurde, um die größtmögliche Stabilität zu gewährleisten. Da bei einer Trockenmauer kein Beton o.Ä. verwendet werden darf, füllte man die Zwischenräume mit Blumenerde auf und pflanzte sowohl Nelken als auch Mauerrauten.

Voller Stolz über das vollendete Werk, stellte die Gruppe zum Abschluss ein Schild auf, das über den ökologischen Wert des neuen Biotops aufklärt. So ist es jetzt möglich, dass auch nachfolgende Generationen von Schülern keinerlei Missverständnisse über die Eingangsfrage „Was ist denn das?” unterliegen und sie noch lange Freude am neuen Wahrzeichen des Otto-Hahn-Gymnasiums haben.

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