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Helau und Alaaf!

bagal/pixelio.de

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Es war mal wieder soweit: Das Fernsehen wurde für einige Tage von bunten Narren dominiert – die man bei uns hier eher selten antrifft. Denn bei dem Wort Fasching denken die meisten von uns eher an bunte Verkleidungsfeste in Kindergarten oder Grundschule mit Luftschlangen und Berlinern. Aber woher kommt Fasching? Und wird es nicht in Deutschland ganz unterschiedlich gefeiert?!

Fasching (auch Karneval, Fastnacht oder fünfte Jahreszeit genannt) ist ein dem Christentum entsprungener Brauch, der der sechswöchigen Fastenzeit vor Ostern vorausgeht. Es diente ursprünglich dazu, alle Lebensmittel, die während des Fastens nicht verzehrt werden dürfen, zu verbrauchen. Das Fest ist inzwischen überall auf der Welt anzutreffen, so beispielsweise in Venedig, New Orleans oder Rio de Janeiro. In Deutschland findet sich der Karneval vor allem im Rheinland und im Südwesten.
Unter den Oberbegriff „Rheinischer Karneval“ fallen die Feste verschiedener Regionen, so zum Beispiel der Mainzer, Düsseldorfer oder Kölner Karneval. Im Rheinland wird die Karnevalssaison offiziell am 11.11. um 11:11 Uhr eröffnet. Den Höhepunkt des Karnevals stellt die Fastnachtswoche selber dar. Sie beginnt am Donnerstag vor Aschermittwoch, auch Weiberfastnacht genannt. Die Frauen dürfen Männern an diesem Tag ihre Krawatte abschneiden. Am folgenden Rosenmontag (dessen Name übrigens nicht von der „Rose“, sondern von dem Verb „rasen“ im Sinne von „toben“ kommt) finden große Umzüge statt. Nach dem oft ausgelassen gefeierten Karnevalsdienstag kommt schließlich der Aschermittwoch, der den Beginn der Fastenzeit markiert.
Die Feier im Südwesten Deutschlands und Teilen der Nordost- und Zentralschweiz wird als schwäbisch-alemannische Fastnacht bezeichnet. Hier ist der Beginn der Faschingszeit erst der 6. Januar, auch als Dreikönigstag bekannt. Im Gegensatz zum Rheinischen Karneval gehören zur Kostümierung meist Masken aus Holz. Außerdem werden jedes Jahr dieselben Kostüme getragen, manche werden sogar vererbt.
Was in jedem Fall zum Fest gehört sind Verkleidungen, Festtagsumzüge, traditionelle Narrenrufe (z.B. „Helau“ in Düsseldorf, „Alaaf“ in Köln), Musik und kulinarische Spezialitäten. Der Brauch, Berliner zu essen, geht übrigens auch darauf zurück, dass Eier und Fett während der dem Fest folgenden Fastenzeit verboten sind.

Wer also Lust zum Feiern bekommen hat, begibt sich am besten schnell in die Karnevals-Hochburgen oder veranstaltet eine kleine Privatfeier im Norden – Kostüme und Berliner findet man schließlich auch hier bei uns! Viel Spaß 😉

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