+++ euforum-online +++ MusicNight2018: Der Abschlussjahrgang 2019 (Q2) setzt die OHG-Tradition fort und lädt am 18.12.2018 ab 19.30 Uhr zur MusicNight in die Agora ein. +++ euforum-online +++

Halloween oder wieso wir Kürbisse aushöhlen

671126_web_R_K_B_by_Gordon Gross_pixelio.de
„Süßes oder Saures!“ Ganz gleich, wie – ob man von Haus zu Haus zieht, Süßes verteilt oder auf eine Party geht –, der 31. Oktober zieht an keinem spurlos vorbei. Denn bevor wir am Ende des Jahres friedlich Christbaumkugeln aufhängen dürfen, kommt erst einmal das relativ junge und gruselige Fest Halloween! Aber woher stammt es eigentlich, wieso feiern wir – und was kann man an Halloween so machen?

Wieso feiern wir Halloween?

Ursprünglich endete in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November das keltische Jahr. Es herrschte der Glaube, dass in dieser Nacht die Geister der Toten zurückkehren. Um böse Geister zu erschrecken und somit fernzuhalten, kleideten sich die Menschen in Grauen erregende Kostüme und bemalten sich die Gesichter. Während der keltische Brauch in Kontinentaleuropa durch die Christianisierung in Vergessenheit geriet, lebte er in Irland, Schottland und Wales weiter und kam schließlich mit der großen irischen Auswanderungswelle in die USA. Aus der Bezeichnung „All Hallow’s Eve“ für den Abend vor Allerheiligen entwickelte sich dann das Wort „Halloween“. Nach 1990 kam das Fest zurück nach Frankreich und verbreitete sich von dort aus in ganz Europa.

Woher kommt der Kürbis?

Der Legende nach gab es einen irischen Bösewicht namens Jack O bzw. Oldfield, der den Teufel durch eine List einfing. Für dessen Freilassung verlangte er, dass er nicht in die Hölle käme. Nach seinem Tod konnte Jack also wegen seines schlechten Verhaltens weder in den Himmel noch in die Hölle und war dazu verdammt, bis zum Tag des Jüngsten Gerichts im Dunkeln umherzuirren. Schließlich hatte der Teufel Erbarmen und gab ihm eine Rübe und eine glühende Kohle als Lichtquelle. Da in den USA eher Kürbisse als Rüben zu finden sind, wurde „Jack O’Lantern“ als ausgehöhlter Kürbis berühmt. Die hineingeschnittenen Fratzen sollen böse Geister vertreiben.

Wie feiert man am besten?

Die wichtigste Schutzmaßnahme an Halloween ist wohl das Anschaffen von Süßigkeiten, die man an klingelnde Kinder verteilen kann. Hat man nämlich nichts, kann es schon einmal passieren, dass die Haustür mit rohen Eiern bombardiert wird. Wenn man von Haus zu Haus zieht, sollte man sich vielleicht einen etwas kreativeren Spruch als das olle „Süßes oder Saures“ ausdenken oder heraussuchen – das macht nicht nur Spaß, das bewegt die anderen auch dazu, mehr Süßigkeiten herzugeben! Auch bei Kostümen kann man erfinderisch sein. Neben den üblichen Verkleidungen als Hexe, Vampir oder Gespenst kann man auch als Mumie, Sensenmann, Kürbis, Zombie, Skelett, Spinne oder sogar Geisterschloss gehen!
Essenstechnisch bieten sich natürlich Gerichte mit Kürbis (Kürbiskuchen, -suppe etc.) an, aber auch normale Kekse oder Muffins bekommen durch aufgemalte Spinnennetze oder Skelette eine schaurig-schöne Wirkung. Kleine Spinnen lassen sich beispielsweise aus gefärbtem Marzipan machen, die Beine können Lakritzschnecken oder Colaschnüre sein. An Dekoration ist von Kürbisleuchten über Spinnenweben und Gummispinnen bis hin zu Grabsteinen und Totenschädeln alles erlaubt, was eine etwas gruselige Stimmung aufkommen lässt. Wer seinen Mitfeiernden dann noch einen richtigen Schrecken einjagen will, lässt sie in verschlossene Kartons mit seltsamem Inhalt, so zum Beispiel geschälten Weintrauben, fassen. Wetten, einige denken an glitschige Augen?!

Euch allen ein schön-schreckliches Halloween!

Kommentieren

Einladung
bbblbbbr
Die Nachhilfebörse
Die OHG-Kollektion
Schulkleidung 2013/ 2014
bbblbbbr
schulkleidung@ohg-geesthacht.de