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ShotLandfahrt 2019/Text von Elias und Jakob

Auch unsere Klassenfahrt begann wie bei so vielen, nämlich mit einer Bustour mit dem Startpunkt OHG. Von dort fuhren wir dann in die Küstenstadt Amsterdam, in der man neben dem unverkennbarem Geruch eines Rauschmittels auch noch Haufenweise Fahrräder und Brücken entdecken konnte. Nach einer langen Passkontrolle konnten wir dann auch endlich die Fähre besteigen, die uns dann über Nacht nach Newcastle bringen sollte. Auf der Hinfahrt trafen wir auf eine sehr ruhige See, sodass der Großteil mit ruhigem Magen schlafen konnte.

Und den anderen retteten Reisetabletten den Schlaf in den doch eher beengten 4 qm Kabinen, die wir uns zu viert teilten. Der lautstark arbeitende Schiffsmotor diente zudem als Heizung, sodass wir vor dem schottischen Wetter noch ein bisschen Sommerfeeling hatten.
Von unserem Zielhafen Newcastle ging es dann mit dem Bus in unsere erste Jugendherberge nach Inverness. Tatsächlich war diese Busfahrt eines der Highlights unserer Fahrt, da bis auf Leon, der die ganze Fahrt durchschlief, alle die wirklich schönen schottischen Highlands genießen konnten. Da sich unsere Anfahrt stark verlängerte, verpassten wir leider die geplante Stadtführung. In Inverness angekommen wurde dann die Zimmer verteilt, nach ein bisschen Kindergarten wurden alle Streitigkeiten gelegt, sodass wir uns den wichtigen Dingen widmen konnten: unserem Abendessen. Ein Kochteam nahm sich der Aufgabe an, in der Hostelküche für knapp 40 Leute zu kochen. Nachdem das Wasser nach einer Stunde endlich kochte, konnten sich auch alle satt essen. Nach dem Essen haben sich aber noch schnell Gruppen gefunden, die die Stadt Inverness auf eigene Faust erkundeten. Bei bestem schottischen Dauerregen konnten wir zwar die leeren Straßen der historischen Altstadt sehen, jedoch auch nicht viel mehr, da man einerseits als unter 18-Jähriger in keine Bars gehen kann, welche in Schottland an jeder Ecke zweimal zu finden sind, und die Stadt in den Abendstunden auch nicht so besonders viel zu bieten schien.
Am nächsten Tag sind wir dann für eine Besichtigung in die Whiskey Destillerie Glen Ord gefahren. Dort wurde uns Schritt für Schritt erklärt, wie man hochprozentigen Alkohol herstellt, wie dessen Lagerung den Geschmack und Wert verändert und welche Geschichte der Standort besitzt. Leider durften jedoch nur die über 18-Jährigen den Whisky am Ende auch einmal probieren. Anschließend haben wir eine alte Burgruine am Loch Ness besichtigt und daraufhin eine etwa zweistündige Wanderung um den See gemacht. Ohne eine wirkliche ausführliche „Wanderanleitung“ und ohne Empfang sind wir dann durch die Highlands gewandert. Nach mehrmaligem Verlaufen haben wir dann aber doch noch das Ziel erreicht. Nach einem erneut selbstgekochten tollen Abendessen kulinarischer Vielfalt wurde der Whiskeygenuss analysiert: Es schmeckte, als müsste man dafür mindestens 50 sein. Immerhin konnten wir im Aufenthaltsraum noch Bekanntschaft mit ein paar beschwipsten Engländern machen. Hier lassen wir dann ein paar Details aus.
Am nächsten Morgen mussten wir direkt unsere Sachen packen, da wir in unsere zweite Jugendherberge nach Edinburgh aufbrachen. Dort angekommen ging es weiter ins National Museum of Scotland. Naja, ein Museum halt… , aber interessant. Ein typisches schottisches Abendessen konnten wir dann noch in einer Bar genießen. Es schmeckte natürlich nicht annähernd so gut wie unser selbstgekochtes Essen, aber das hatten wir auch nicht erwartet. Bei einer abendlichen Führung wurden uns dann noch die Unterwelt von Edinburgh gezeigt, die laut der Erzählerin voller Geister sei. Wir konnten zwar keine Geister finden, jedoch überzeugte uns die Klangqualität der dunklen Vaults. Am Freitag stand eine lange Wanderung an, welche unsere Outdoorkleidung auf die Probe stellte. Nach mehreren Stunden durchgängigem Wolkenbruchs erwies sich beispielsweise Hendriks Stoffjacke als ungeeignet. Auch Emilianos Sneaker gaben dem Wetter nach. Wir mussten schließlich die Wanderung abbrechen und nur die noch halbwegs trockenen und durchhaltenden Schüler konnten zusammen mit Herrn Heinonen noch Edinburgh Castle und die sich darin befindlichen Kronjuwelen besichtigen. Abends gab es erneut ein selbstgekochtes Essen, was diesmal etwas weniger üppig, dafür mit Blumenkohl serviert wurde.
Leider mussten wir am Samstagmorgen auch schon unsere Koffer packen, da unsere Heimreise anstand. Nach einer weiteren Busfahrt, bei der Jakob mal wieder den Gang blockierte, erreichten wir unser Fährterminal und konnten erneut unsere Luxuskajüten beziehen. Nach einer Dusche, bei der man gebückt und halb auf dem Klo sitzend aufpassen musste, dass man sich nicht den Kopf stößt, haben wir Tschechen kennengelernt, welche ebenfalls den Alkohol für sich entdeckt haben. Tatsächlich war auch der tschechische Lehrer den alkoholischen Getränken nicht abgeneigt. Auch hier lassen wir weitere Details aus.
Am Sonntagabend sind wir dann alle mehr oder weniger heil in Geesthacht angekommen. Schlussendlich muss man aber nochmal ganz klar unseren beiden Lehrkräften Herrn Heinonen und Herrn Ellwitz für die Organisation danken. Trotz Skepsis, ob die Studienfahrt nur aus Reisen bestehen würde, ist sie im Großen und Ganzen ein wahrer Erfolg gewesen. Die Lehrer haben sich auch bei uns bedankt, dass wir uns überall so gut benommen haben und dass es keine Probleme mit Alkohol und co gab.

Das lassen wir mal so stehen.

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