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Abenteuer Afrika – Kampala

Meine ersten zwanzig Tage Uganda sind nun verstrichen. Es passiert so viel und doch so wenig. In dieser Regenpause finde ich nun aber endlich Zeit, die ersten Tage in Kampala, der Hauptstadt von Uganda, Revue passieren zu lassen. Dieses On-arrival war dank unserer Regionalkoordinatorin für meine vier Mitfreiwilligen wie ein Stoß ins kalte Wasser, dafür mit Neoprenanzug.

Eine Sache, die uns bewusst wurde, war die total andere Zeitauffassung: Dauer der Tätigkeit plus eine Stunde! Zum einen dauert es sehr viel länger und es ist oft auch schwer kalkulierbar, wann man einen Ort erreichen wird. Zu Stoßzeiten in Kampala (von 0:00-24:00) kann eine vergleichsweise kurze Strecke auch mit Boda Bodas (Motorradtaxis), Streifen von Stoßstangen, lautem Gehupe und Gedrängel, dem buchstäblichen Hinwegfliegen über Speedbumps und Schlaglöchern eine Ewigkeit dauern. In Kampala bekommt man über eine App jedoch zu jeder Tages- und Nachtzeit ein SafeBoda geordert. Diese Safebodas haben dann einen festen Preis und man bekommt zum Schutz sogar ein Haarnetz und eine Nussschale zum Aufsetzen!

Meine ersten Bodaerfahrungen waren immer ein kleines Abenteuer. Eine Fahrt wurde dadurch unterbrochen, dass der Fahrer stehen blieb und sagte: „Stand up!“ – Luise steigt mit leuchtend orangener Nussschale auf dem Kopf vom Boda ab – Als nächstes versucht der Fahrer, das Boda mehrere Male zu starten, ohne Erfolg. Daraufhin fängt er an loszulaufen. -Luise läuft verdutzt mit orangener Nusschale auf dem Kopf ihrem Bodafahrer hinterher. Als eine Tankstelle in Sicht kommt, die der Bodafahrer zielsicher ansteuert, wird mir klar, dass lediglich der Tank leer war. Nach kurzer Tankpause wird die verlorene Zeit wieder aufgeholt und ich steige erleichtert vom Boda ab und kann dem Fahrer die Nussschale übergeben.


Solche unvorhergesehenen Dinge passieren nicht selten, was einen straffen Zeitplan natürlich aus dem Takt bringen kann. Regen kann so einen Faktor darstellen. Regen ist wie eine Pausetaste, da Regen nicht norddeutsches Nieseln bedeutet, sondern zehn Minuten Eimerkippen, bis ein Fluss aus der Straße entstanden ist und die Sonne wieder unschuldig vom blauen Himmel scheint. Durch diese Unerfahrenheit waren wir alle umso beeindruckter, das trotz alledem irgendwie immer alles funktioniert! Es wird also vieles anders gehandhabt, aber trotzdem gelöst.
Auf diesem on-arrival wurden wir also ein wenig in die Kultur eingeführt, während wir uns gegenseitig bei unseren verschiedenen Einsatzstellen verabschiedeten. Ich bin jedoch nicht allein in Jinja, da zwei weitere Freiwillige von artefact bei verschiedenen Fahrradorganisationen in Jinja arbeiten.

Wer mich und die Organisation unterstützen möchte darf dies natürlich weiter tun. Spenden sind sehr willkommen ;-):

Empfänger: Artefact gGmbH
IBAN:  DE54 2175 0000 0186 0952 04
BIC: NOLADE21NOS
Spendenkennung: X-Suba 2

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