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BUFDI in Afrika


Mein Freiwilligendienst in Uganda
Ich bin Luise Riederer und habe dieses Jahr mein Abitur hier am OHG gemacht. Ich hatte schon lange den Wunsch, nach der Schule einen Freiwilligendienst in Afrika zu machen. Nach langem Informieren wurde mir klar, dass dies mit großen Kosten verbunden ist. Doch dann stieß ich auf die staatlich geförderte Projekt von weltwaerts

Was ist weltwärts?
Die Organisation wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gegründet. Weltwärts-Freiwillige engagieren sich in einem der zahlreichen Entwicklungsprojekte auf der ganzen Welt für bis zu 24 Monate und sollen dabei Erfahrungen sammeln, um diese dann im Heimatland anwenden zu können. Es werden immer engagierte und motivierte junge Leute zwischen 18 und 28 gesucht, um den kulturellen Austausch und die Entwicklungszusammenarbeit zu fördern. Über die Internetseite von weltwärts kann jeder die perfekt auf ihn zugeschnittene Partnerorganisation finden. Das besondere an weltwärts ist, dass der Kostenaufwand für den Freiwilligen vergleichsweise sehr gering ist. Außerdem werden auch Freiwillige aus dem globalen Süden in Deutschland eingesetzt, da es vor allem um EntwicklungsZUSAMMENARBEIT geht. Dabei soll die Ansicht des revolutionären Westens im Gegensatz zum zurückgebliebenen Rest der Welt verändert werden. Ich habe mich für die Entsendeorganisation artefact entschieden.

Quelle: privat

Was ist artefact?
Die Entsendeorganisation ist dafür zuständig, die Freiwilligen auszuwählen sowie auf den Auslandsaufenthalt vorzubereiten. Diese Vorbereitung findet in sogenannten Vorbereitungsseminaren statt, bei denen die Freiwilligen thematisch vorbereitet werden. Bei den Seminaren geht es um kulturelle Unterschiede, die Aufgabe als Freiwilliger, das Verständnis über Entwicklungszusammenarbeit und natürlich auch sicherheitstechnische Aspekte wie Verhalten und gesundheitliche Vorbereitungen. Zudem wird man während des Auslandsaufenthaltes von einem Regionalkoordinator betreut. Diese Betreuung sieht so aus, dass es meist eine Ansprechperson pro Entsendeland gibt, die einen in der ersten Woche beim Zurechtfinden hilft und während des Aufenthalts bei Problemen zur Seite steht.
Außerdem kümmert sich die Entsendeorganisation  nach dem Auslandsaufenthalt um die Nachbereitung und Reflexion des Erlernten und Erlebten.
artefact hat seinen Sitz in Glücksburg und ist eine Organisation, die sich mit globalem Lernen sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandersetzt.
Letztendlich habe ich für die Partnerorganisation x-suba in Jinja, Uganda entschieden.
X-suba ist ein Sport- und Bildungsprogramm für Kinder und Jugendliche aus ressourcenarmen Familien. X-Suba wurde 2012 gegründet und beschäftigt sich mittlerweile mit Gesundheitsaspekten, Sport, Bildung und engagiert sich dafür, eine vertrauensvolle Anlaufstelle für Kinder, auch außerhalb der Schule und zuhause, zu bieten. Diese Nichtregierungsorganisation (NGO) setzt auf das Vermittlungs- und Verbindungstool Sportb und versucht damit, an Kinder herantreten zu können und ihnen grundlegende Alltagsfähigkeiten wie Strategien zur friedvolle Konfliktbewältigung sowie beispielsweise gesundheitliche Lebenskompetenzen nahe zu bringen.
Um solche Organisationen und Bildungsinitiativen möglich zu machen, wird natürlich Geld benötigt. Falls also  jemand Interesse haben, mich bei meinem Projekt zu unterstützen, wäre dies eine große Hilfe. Jede einzelne, kleine und große Spende hilft dabei, mein Vorhaben zu unterstützen. Ich werde während meiner Zeit in Uganda weiterhin bei EuforumONLINE immer wieder von der Reise und dem Projekt berichten.
Empfänger: Artefact gGmbH
IBAN:  DE54 2175 0000 0186 0952 04
BIC: NOLADE21NOS
Spendenkennung: X-Suba 2

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