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Ein Einblick in die HafenCity


Da in der E-Phase Stadtgeographie ein wichtiges Thema im Rahmen des Geounterrichts ist, hatten die Kurse von Frau Götzen und Herrn Schnelle die Möglichkeit, entweder die Stadtstruktur Lübecks anzuschauen oder an einer Exkursion in die HafenCity teilzunehmen. Für die Schüler, die nach Lübeck fahren, geht es am 12. Juni los. Der unterrichtsfördernde Ausflug nach Hamburg hingegen war schon am Dienstag, den 29.Mai.

Unser erstes Ziel war die Plaza der Elbphilharmonie, von der wir einen guten Überblick über die Hansestadt hatten. Von den Lehrern erhielten wir einen Beobachtungsauftrag, denn wir sollten uns umschauen, wie die Flächen der Umgebung genutzt werden. Uns ist zum Beispiel aufgefallen, dass neben dem großen Industriehafen auch viele Bürogebäude zu sehen sind. Danach gingen wir einige Meter auf der Promenade der HafenCity und sollten wieder Auffälligkeiten beobachten. Besonders herausstechend waren die Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser sowie der moderne Baustil der Wohnhäuser.

Anschließend hatten wir eine Führung durch die HafenCity, dessen Erschaffung eine Milliarden Euro kostete. Anfangs erklärte der Guide, dass die HafenCity keineswegs eine Konkurrenz zur Innenstadt sein solle, sondern vielmehr eine moderne Ergänzung. „Das Ziel ist es eine neue Postkartenansicht von Hamburg zu kreieren“, so der Stadtführer. Die 157ha große Fläche, die früher für Hafen- und Industrieareal war, erweitert die Hamburger Innenstadtfläche um 40% und ist somit auch sehr attraktiv für Investoren. Vor 20 Jahren entstand der erste Masterplan, der das Gebiet nochmals in weitere Quartiere unterteilt. Zudem wird sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt, sodass die erbauten Gebäude vielen Kriterien gerecht werden müssen. Auch im Verkehrskonzept wird auf Nachhaltigkeit gesetzt, indem zum Beispiel große zusammenhängende Wohnblöcke vermieden werden, sodass die Fußgänger und Radfahrer sogar Privatflächen zwischen den Häusern nutzen können, um Umwege zu ersparen. Carsharing- und Fahrradstationen und eine gute Bus- und Bahnanbindung  sollen auch dazu beitragen, dass weniger Autos benutzt werden. Außerdem besitzen viele einzelne Elemente mehrere Funktionen: Die Hochwassersockel der Häuser werden auch als Tiefgaragen genutzt. Zudem befinden sich besonders an der Seite zur Promenade kleine Geschäfte wie Bistros in ihnen. Auch Parkbänke wurden so konzipiert, dass sie neben ihrer Sitzfunktion auch zum Skateboarden dienen.

Mich persönlich hat es beeindruckt, wie viele Gedanken und Planung hinter diesem  voraussichtlich 2030 fertiggestellten Projekt stehen. Beispielsweise wurde bei der Auswahl der Bäume extra darauf geachtet, dass diese viel Schatten spenden und auch genügend Äste zum Klettern haben. Neben diesem Konzept der Mehrfachnutzung fand ich auch die Idee der sozialen Infrastruktur spannend. So gibt es viele öffentliche Einrichtungen, wo für jeden etwas Ansprechendes dabei ist. Außerdem durften Kinder an der Entstehung der Spielplätze aktiv teilhaben, sodass auch die Meinung der jungen Anwohner wichtig ist. Auch die Idee, dass es keine Zäune gibt, ist sehr interessant, da so der Eindruck eines offenen Stadtteils entsteht.

Die Exkursion hat mir trotz der Hitze sehr gefallen, da man viele interessante Fakten erfahren hat und einen Einblick in die Stadtplanung bekam – somit lernten wir eine andere Sichtweise kennen. Deshalb empfehle ich diese kostenlose Führung  gerne weiter.

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