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OHG-Volleyballerinnen – Top-Ten in Deutschland

Nein, der Titel ist keine Verschwörungstheorie, sondern handelt von dem Jugend trainiert für Olympia (JtfO) Bundesfinale in Berlin. Dort treffen sich die landesbesten Schulsportteams, um in den verschiedensten Kategorien anzutreten. Aufmerksame Euforumleser wissen, dass sich unsere Schule schon die letzten zwei Jahre in der Sportart Volleyball qualifizierte, jedoch ohne wirklichen Erfolg. So schaffte unsere Schule es 2016 nur auf den letzten Platz und 2017 immerhin eine Platzierung höher. Viele Lehrer und Schüler meinten zu uns Spielerinnen, dass 2018, da wir ja jedes Jahr ein Platz besser werden, der 14. Platz zu erwarten wäre. Doch unser Team möchte keine 15 Jahre warten, um dann Erster zu werden; deshalb der Fünf-Plätze-Sprung. Vom 15. haben wir es dieses Jahr auf den 10. Platz geschafft und das OHG ist unter den Top 10!

Aber nun erstmal zu der Woche in Berlin: Wir, die neun Spielerinnen und die begleitende Lehrkraft Frau Götzen, fuhren Dienstag, den 24. April, aus Hamburg mit dem Zug los. Nachdem wir erstmal mit Gepäck beladen vier Stockwerke zu unseren Hostelzimmern hochgehen mussten, und dann erkannten, dass unser Flur eine komplette Baustelle ist, konnten wir auch schon sofort wieder die Stockwerke herunterlaufen. Es ging zum Alex zum Shoppen. Jedoch hielten wir uns die meiste Zeit in einem Sportgeschäft auf, indem eine Tischtennisplatte aufgebaut ist. Der nächste Halt war in den Ministergärten, wo die Begrüßung stattfand. Obwohl dies eine Pflichtveranstaltung war, war das OHG zum ersten Mal anwesend. Man muss hinzufügen: Außer dem Abendessen haben wir in den letzten Jahren nicht viel verpasst und es ist besser, dass und die wunderbare Live Musik 2016/17 erspart geblieben ist. 😉

Mittwoch um 8:00 Uhr war Spielbeginn der Grupppenphase und das hieß: Raus aus den Betten um 5:30 Uhr. Die erste Partie ging gegen NRW (Münster), welche später Bundessieger wurden. Auch das zweite Speil gegen Mecklenburg- Vorpommern (Parchim) verloren wir, jedoch sehr knapp (22:25 und 23:25). Im letzten Spiel ging es gegen Thüringen (Gebesee) und wir erhofften uns einen Sieg. Denn am Dienstagabend kam Frau Götzen in unsere Zimmer mit der Botschaft, dass die Landessieger aus Thüringen zurückgezogen haben und deswegen nur die Zweitplatzierten in Berlin sind. Daraufhin brachen alle Geesthachter Spielerinnen in Freude aus, da ein Sieg in der Gruppenphase bedeuten würde, dass wir nicht Schlechter als Platz 12 werden können. Obwohl es im letzten Spiel einige Startschwierigkeiten gab, gewann das OHG 2:0 und wurde 3. in der Gruppe A. Nach einer längeren Pause würde das Überkreuzspiel gegen den 2. der Gruppe B auf dem Plan stehen. Die Zeit wollte unsere Mannschaft nutzen, um zu Lidl zu gehen, da Lidl als Sponsor allen Sportlern nicht nur wunderschöne knallgelbe Lidlhandtücher, sondern auch Gutscheine schenkte. Allerdings war das Glück nicht auf unser Seite: Den nur 500 Meter entfernten Lidl bekamen wir nie zu Gesicht. Stattdessen liefen wir im strömenden Regen nur mit Badelatschen bekleidet einmal im Kreis. Da wir nun 22 Minuten von der Halle entfernt waren, entschieden wir uns dazu, direkt umzukehren und durch den Regen zurück zu joggen. In dem Überkreuzspiel gegen Baden-Württemberg (Stuttgart) merkte man uns an, dass wir von unserem Ausflug völlig erschöpft waren, und deswegen deutlich gegen die Stuttgarter, die nachher im Finale spielten, verloren. Nachdem wir die unzähligen Treppen an den Bahnhöfen und im Hostel hinaufgingen, bekam uns keiner mehr irgendwohin.

Am Donnerstag hatten wir zwei Spiele, das erste gegen Hessen (Wiesbaden) entschied, ob wir um Platz Neun oder Platz 11 spielen. Im ersten Satz spielten wir beinahe grausam und die Müdigkeit war jedem anzumerken. Doch Frau Götzen schaffte es, uns zu motivieren und dass wir an den Sieg glauben. Mit voller Energie hielten wir mit den Landessiegern aus Hessen mit und so langsam glaubten auch wir Spieler an eine mögliche Chance zu gewinnen. Dieser Wille ging in Erfüllung und es stand 1:1. Das hieß: Der dritte Satz entschied, welcher dann auch mit einer 5:0 Führung für uns begann. Doch Hessen hielt mit und es wurde spannend, bis der Schiedsrichter plötzlich mitten im Ballwechsel abpfiff – bei einem Spielstand von 14:13; somit war der Sieg für uns nur noch einen Punkt entfernt. Als er dann die Hand auf unsere Spielfeldhälfte zeigte, war es entschieden: Durch einen technischen Fehler von Hessen gewannen wir dieses unvergessliche Match; wir hatten mit einem Punktestand von 15:13 am Ende das Spiel für uns entschieden (10:25,25:17,15:13). Selbst die Schiedsrichter meinten zu uns, dass unser Team es sehr spannend gemacht hätte. Mit der Euphorie aus diesem Spiel ging es wieder gegen Mecklenburg-Vorpommern. Sehr knapp gewannen wir den ersten Satz, allerdings ließen wir uns in Satz 2 wieder fallen. Das hieß: Es stand wieder ein  dritter Satz an, indem wir leider etwas verkrampften und sehr knapp verloren. Trotzdem ist die Freude über Platz 10 und über den Sieg gegen Hessen groß. Nachmittags erfolgte ein Ausflug ins Sealife und zu einigen Sehenswürdigkeiten Berlins.

Freitag standen nur noch das Zuschauen bei den Finalspielen und die große Abschlussfeier auf dem Plan. Zwischen den beiden Punkten blieb noch etwas Zeit, wieder eine Runde Tischtennis im Sportgeschäft zu spielen. Abends ging es in die Max-Schmeling-Halle, wo die besten Drei aller Sportarten geehrt wurden.  Zwischendurch gab es einige Auftritte, wie z.B. von Breakdancern. Nach der Siegerehrung gab es eine große Party mit Live-Musik,  die bis 23:00 Uhr andauerte.

Am Samstag gegen Mittag reisten wir ab und kamen um 16:00 Uhr wieder wohlbehalten (und stolz) in Hamburg an.

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