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Europaseminar 2018 im Kloster Banz


Vom 04.02. bis zum 09.02.2018 ging es für etwa 30 Schüler und Schülerinnen der Q1 und Q2 und den mitgereisten Lehrkräften auf den Weg zum Europaseminar im Kloster Banz, welches zum 17. Mal stattfand. Das Thema dieses Jahres war „Europa und die Welt im Epochenumbruch – die neue globale Unübersichtlichkeit“.

Nach einer achtstündigen Busfahrt war das Staunen erst einmal ziemlich groß – vor allem bei denen, die zum ersten Mal dabei waren: Landschaft und Unterkunft hätten schlechter ausfallen können!

Der erste Nachmittag verlief weitestgehend entspannt. Vor dem Abendessen wurde das Gelände erkundet oder das vorhandene Aktivitätsangebot, bestehend aus Tischtennis, Kegeln, Fitness, Schwimmen und Sauna, genutzt. Außerdem lernten wir die angereisten Schüler aus unseren Partnerschulen aus Kalmar und Hoogezand kennen. Nach dem Abendessen gab es dann eine erste Einführung von Erich J. Kornberger in die kommende Woche, bei der Frau Dr. Gerken und Tom leider nicht dabei sein konnten, da sich Tom verletzte und ins Krankenhaus musste. Die Abende ließen die meisten im Bierstübla ausklingen.

Am Montag begeisterte Dr. Gunther Schmidt, der uns einen Überblick über den Wandel und den Einfluss der drei Weltgroßmächte USA, Russland und China gab.

Am Dienstag sprach Peter Bauch, ein ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, sowie außen- und innenpolitischer Berater ist, über den Brexit und seine Folgen. Am Nachmittag ging es um die aktuelle Situation der Regierung in Deutschland. Zu dem Zeitpunkt stand noch nicht fest, ob es die GroKo geben wird, weshalb Herr Bauch mit uns die Vor- und Nachteile aller Regierungsmöglichkeiten durchsprach.

Am Mittwoch ging es um 8:30 Uhr im Bus nach Nürnberg. Als erstes besuchten wir das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, eine Ausstellung zu Nazi-Deutschland. Danach sahen wir uns auf dem Weg zum Informationszentrum Nürnberger Prozesse noch das Reichsparteitagsgelände an. Das Informationszentrum Nürnberger Prozesse ist, wie der Name schon sagt, eine Ausstellung zur Zeit der Nürnberger Prozesse. Neben der Ausstellung hatten wir zusätzlich die Möglichkeit, den Saal 600 zu besichtigen. Dies ist der Gerichtssaal, der während der Nürnberger Prozesse genutzt wurde und heutzutage modernisiert weiter genutzt wird. Am Abend gab es dann das bayrische Schmankerl-Buffet mit Spanferkel, Käsespätzle und Kaiserschmarrn. Erich J. Kornberger präsentierte ein Gedicht, bei dem er den Norden schlecht redete – diesem konnte Kristian allerdings mit einem spontanen Gedicht einiges entgegensetzen.

Donnerstag stand dann das Planspiel zur EU-Gesetzgebung zum Thema Energiepolitik und Energiesicherheit an. Nach der Aufteilung in die EU-Kommission, das EU-Parlament, den Ministerrat, Interessenvertreter und die Pressesprecher begann die Arbeit in den verschiedenen Gruppen. Nach diesem informativen Tag trafen wir uns zur Abschlusspräsentation im Seminarraum, um die hinter uns liegende Woche noch einmal besprechen zu können und sich bei allen Beteiligten zu bedanken. Der letzte Abend klang auf der Kegelbahn und beim Kartenspielen aus.

Morgens um 6 Uhr waren die ersten dann schon wieder (oder immer noch) wach und verabschiedeten die Schweden, die sich in der Frühe auf den Weg zum Flughafen machten. Nachdem alle aus ihren Zimmern raus waren und gefrühstückt hatten, ging es auch wieder zurück in den Norden.

Einen großen Dank noch einmal an die Hanns-Seidel-Stiftung, die uns diese tolle und lehrreiche Woche ermöglichte. Aber auch den Rednern und den mitgereisten Lehrern, vor allem Herrn Francke!

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