+++ euforum-online +++ Einladung: Die Fachschaft Musik lädt unter dem Motto VivaLaVida am 31.Mai ab 18.30 Uhr zu einem Sommerkonzert in die St.Petri Kirche ein. Der Eintritt ist frei. +++ euforum-online +++

Schwere Opernkost für die Einführungsphase?


Alle sieben Jahre darf der verfluchte Holländer, der zur Irrfahrt verdammt ist, an Land gehen, um seine wahre Liebe zu finden. Nur eine Frau kann ihn durch Treue bis in den Tod von der Qual der Unsterblichkeit erlösen. Die Oper „Der Fliegender Holländer“ von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde, hat insgesamt drei Akte. Im ersten Akt lernt der holländische Seefahrer Daland kennen, erzählt seine Hintergrundgeschichte und bittet ihn um Hilfe in Form von Gastfreundschaft gegen reiche Belohnung.

In Hoffnung auf mehr Reichtum bietet der gierige Daland die Hand seiner Tochter Senta an. Da fragt man sich wirklich, ob er seine Tochter verkauft hat.

Zu Hause warten die Frauen auf die Rückkehr ihrer Liebsten und Senta erzählt fasziniert von der Ballade des Fliegenden Holländers. Sie möchte die Liebende sein, die ihn erlöst, obwohl sie ihn weder kennt, noch weiß, ob er existiert. Senta wird vom jungen Jäger Erik umworben, der sehr besorgt um sie ist, da sie bei ihrer Schwärmerei alles um sich vergisst. Verzweifelt verlässt Erik das Mädchen, als Sentas Vater mit dem Holländer das Zimmer betritt.

Im dritten Teil bittet Erik Senta noch einmal, sich an ihre früheren Liebe zu erinnern, dass sie ihm ewige Treue gelobt habe, was Senta erschrocken leugnet. Der Holländer hat das Gespräch mitgehört, kann jedoch Senta keinen Glauben schenken, dass sie ihm ewige Treue schenken könne, sodass er zum Schiff zurückgeht, um auf ewig unerlöst zu bleiben. Doch Senta betont, ihm treu bis zum Tod zu bleiben und nimmt sich das Leben, in dem sie ins Meer stürzt. Am Ende stellt die musikalische Untermalung dar, dass beide erlöst werden.

Dadurch dass es keine Pause und technischen Probleme (z.B. verzögerte Übertitel) gab, war es in gewisser Hinsicht anstrengend, obwohl der Inhalt nicht schwer zu verstehen war. Fast dreieinhalb Stunden saßen wir mit Menschen aus überwiegend älteren Altersgruppen zusammen im Saal. Die Plätze waren eng aneinander gereiht, der Saal war gefüllt, aber glücklicherweise war es sehr still, bis auf ein paar Nachbarn, die anscheinend alles kommentieren mussten. Ich muss anmerken, dass die Besetzung und vor allem die Kostüme sehr passend gewählt wurden. Das Orchester sorgte für eine passende Atmosphäre und die SängerInnen konnten ohne technische Verstärkung bei Lautstärke den Saal bis in die hintersten Reihen erhellen. Es war eine interessante Erfahrung, auch wenn mich das Drama ehrlicherweise nicht begeisterte und ich die Handlungsweise der Protagonistin nicht nachvollziehen konnte. Wenn man sich für Theater und Kunst begeistern kann, findet man sicher schneller Zugang zu dieser Art von Musiktheater. Bei Opernaufführungen wird die Handlung zu einem Großteil durch den Gesang geschildert, nicht durch Tanzchoreographie, Technik und Show wie beim Musical. Die Handlung wird zum einen durch den Chor, Gesangspassagen einiger Ensemblemitglieder oder durch Soloeinlagen – die Opernarien – geschildert.

Kommentieren

Einladung
2660
Die Nachhilfebörse
Die OHG-Kollektion
Schulkleidung 2013/ 2014
bbblbbbr
schulkleidung@ohg-geesthacht.de