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Rezension: Wenn ihr uns findet


Titel: Wenn ihr uns findet

Autorin: Emily Murdoch

Umfang: 304 Seiten

Verlag: Heyne Verlag

von Elisa Schmidt

Fesselnd und liebevoll erzählt Emily Murdoch die Geschichte von Carey und ihrer Schwester, die in einer fremden Welt ganz neu anfangen. Die Geschichte ist nicht nur humorvoll, sondern auch berührend, so dass dem Leser sogar die Tränen in die Augen steigen können. Durch die fesselnde Schreibweise fällt es schwer, das Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen.

Die Schwestern Carey und Janessa wachsen bei ihrer Mutter im Wald in einem alten Trailer auf. Carey unterrichtet ihre kleine Schwester, die beiden wissen nicht, was ein Fernseher ist und zu essen gibt es meist nur Bohnen, bis ihre alkoholabhängige Mutter eines Tages dem Jugendamt verrät, wo sie ihre Töchter versteckt hält. Nun müssen die beiden Geschwister zu ihrem Vater ziehen, der mittlerweile eine ganz neue Familie gegründet hat.

Sie lernen den Luxus, den wir für selbstverständlich halten, kennen. Nach einiger Zeit sollen sie auch wieder zur Schule gehen, wo vor allem Carey erste Kontakte mit Jungen und Mädchen in ihrem Alter hat.

Doch ein Geheimnis verbirgt sich noch im Hundertmorgenwald, wie ihn Carey liebevoll nennt. Sie würde riesigen Ärger bekommen, wenn jemand heraus finden würde, was in der „Nacht der weißen Sterne“ passiert war. Janessa ist die einzige, die noch davon weiß. Doch seit Carey sie um Stillschweigen gebeten hat, spricht sie nicht mehr. Wird sie doch den Mund aufmachen und ihr Geheimnis erzählen? Und wie ist es eigentlich auf einmal in der heutigen Gesellschaft zu leben, nach dem man Jahre lang in einem Wald gehaust hat?

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