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Neue Gesichter am OHG: Señor Jureczek

Der versteht nicht nur Spanisch!

Ab diesem Schuljahr kann Spanisch in der Einführungsphase als neu einsetzende Fremdsprache gewählt werden, da nun zwei Lehrer – Herr Jurezcek und Frau Baum – dieses Fach unterrichten. Um den neuen Lehrer Herrn Jureczek besser kennenzulernen, hat EuforumOnline ein Interview mit ihm geführt.

Wie ist ihr erster Eindruck von unserer Schule?

Ich fühle mich sehr wohl:  Hier sind sehr freundliche Schüler, das Kollegium ist offen und das Gebäude gefällt mir.

Was würden Sie an unserer Schule verbessern bzw. verändern?

Ich warte erstmal ab, denn ich bin jetzt neu hierher gekommen und schaue mir das an. Dann kann ich überlegen, was ich verändern würde.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie an unsere Schule kamen?

Vorher habe ich mein Referendariat in Kiel gemacht.

Welche Fächer unterrichten Sie, außer Spanisch?

In Französisch, Sport und Deutsch (als zweite Sprache) gebe ich Unterricht.

Da Sie viele Sprachen sprechen können: Haben Sie bisher viele Länder  besucht?

Noch nicht genügend, aber schon einige, hauptsächlich bin ich allerdings  in Europa aktiv. Natürlich wegen meiner Fächerwahl bin ich in Frankreich und Spanien unterwegs. Italien mag ich auch gerne, weil ich auch italienisch spreche, und es macht mir auch Freude, dort unterwegs zu sein. Und ich möchte gerne in naher Zukunft nach Südamerika, da war ich leider noch nicht und das ist der nächste Programmpunkt.

Wann wussten Sie, dass Sie Lehrer werden möchten? Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?

Ich war mir am Ende meiner Schullaufbahn relativ sicher, dass ich Lehrer werden will, weil mir der Umgang Schüler-Lehrer, die Interaktion, sehr gefallen hat. Mir macht es Freude, anderen Menschen etwas beizubringen und mit Menschen zu arbeiten. Während des Studiums hat sich meine Meinung gefestigt.

Beschreiben Sie sich: Was unterscheidet Sie von den anderen? Und erzählen Sie, welche Faktoren wichtig sind, um ein guter Lehrer zu werden.

Was mich unterscheidet, weiß ich nicht. Jeder/jede Lehrkraft hat seine besonderen Charaktereigenschaften. Ich kann nur sagen, was ich für mich selbst als wichtig empfinde: Ein respektvoller, wertvoller Umgang mit den Schüler, die Schüler sollten erkennen, dass eine Fachkompetenz vorhanden ist und man für seine Fächer auch eine Zuneigung hat.

Würden Sie bei sich selbst Unterricht haben wollen?

Zu meist ja, es gibt aber auch Tage, wo ich als Lehrer rausgehe und denke: „Boa, heute hat die Stunde überhaupt nicht geklappt“ – dann sag ich auch als Schüler, dass man auch eingeschlafen sein kann oder kann man sagen, dass es überhaupt kein Spaß gemacht hat. In der Regel bemühe ich mich nach besten Wissen und Gewissen, alles sehr gut zu machen, versuche Freude zu transportieren und deswegen hätte ich schon Lust bei mir Unterricht zu haben.

Sie kennen zwei Perspektiven: Was gefällt Ihnen mehr, ein Schüler oder ein Lehrer zu sein?

Beides hat seine Vorteile – als Schüler hat man eine ganz andere Rolle als die Rolle eines Lehrers. Beide sind facettenreich und sehr charmant, aber mir macht es mehr Spaß, Lehrer zu sein. Dadurch kann ich Einfluss nehmen und meinen Teil dazu beitragen kann, Schüler zu bilden.

Wie finden Sie das Kabinettsystem?

Ich habe es zuvor noch nie gekannt und habe es jetzt erst drei Wochen erlebt, aber ich bin der Meinung, dass es für mich als Lehrkraft sehr angenehm ist. Zwar muss ich zwischen Ost6, DaZ-Raum und Sporthalle trotzdem pendeln, jedoch ist es sehr vorteilhaft, da ich den CD-Player und andere Dinge im Raum stehen lassen kann.

Was halten Sie von SchulCommSy, nutzen Sie die Plattform?

Ich habe es auch erst jetzt kennengelernt und nutze diese schon für ein Oberstufen-Kurs, ob sich das etabliert, werden wir sehen. Als Nachrichtenbörse kann ich noch nichts dazu sagen.

Was sollten die Schüler von der Schule mitnehmen, wenn sie die Schule verlassen?

Lebensfreude, die Gewissheit, dass man über lange Zeit Bildung genossen hat, was nicht in allen Ländern möglich ist, die Gewissheit, dass man etwas gelernt hat, z. B. Lernstrategien, die man später im Leben anwenden kann und vielleicht eine Idee, in welche berufliche Perspektive man sich später orientieren will und dazu das nötige Grundwissen, was man hier erlangt hat. Was man selbstverständlich als Sprachlehrer den Schüler mitgibt, sind sprachliche Kenntnisse, die ihnen die Möglichkeit gibt in der ganzen Welt oder in einigen Ländern der Welt aktiv zu kommunizieren.

Würden Sie uns etwas Privates über Sie verraten?

Ich bin ein sehr lebensfroher Mensch, mache gerne und viel Sport, lese gerne, habe Freude daran über die Fächer hinaus Sprachen zu lernen. Das sind Hobbys, die ich zum Beruf gemacht habe. Vor kurzem bin ich mit meiner Freundin nach Hamburg gezogen und leben sehr glücklich.

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