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Das Experiment Weimar

Am Montagmorgen, dem 20.02.2017, ging es um 7:30 Uhr für 106 Schüler in der Begleitung von sechs Lehrern mit zwei vollen Bussen für vier Tage nach Weimar. Erstmals ging die Studienfahrt für den gesamten E-Jahrgang nach Weimar anstatt nach Berlin – die Begründungen hierfür lauteten zum Beispiel, dass die meisten Museen in Berlin sich mittlerweile keine Mühe mehr geben würden und die Stadt mit Touristen überrannt sei.


Nachdem verkündet wurde, dass die Kursfahrt der E-Phase nicht wie gewohnt nach Berlin, sondern nach Weimar führt, herrschte etwas Missmut unter den meisten Schülern. Doch war dieser Missmut gerechtfertigt?

Bevor die Fahrt losging, wurden uns die Regeln nochmal ins Gedächtnis gerufen: Wir seien die Botschafter des OHGs und Geesthacht – in einer kleinen Stadt wie Weimar würden über 100 Zehntklässler definitiv auffallen. Die Lehrer rieten uns außerdem, die von vorneherein herrschende missmutige Einstellung abzulegen, da wir sicherlich überrascht werden würden. Und so eingestimmt ging die Fahrt nun also los …

Um einen ersten Einblick in unser Programm zu bekommen, hier ein Überblick: Wartburg, Stadtführung, Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald, die Anna-Amalia-Bibliothek, das Goethehaus, das Goethemuseum und das Stadtmuseum Weimar.
Nach den Aktivitäten, welche meist nur bis 16:00 Uhr gingen, hatten wir Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder den Pizzadienst an einem Abend fünf Mal zum Hostel, das nicht weit vom Stadtkern entfernt lag, zu bestellen. Um 21.30 Uhr mussten wir spätestens in unseren Zimmern im Hostel sein, bis dann um 22:00 Uhr „Nachtruhe“ war.
Da man schlecht mit 106 Schülern in der Begleitung von sechs Lehrern ein Museum stürmen kann, wurde der Jahrgang in sechs Gruppen aufgeteilt, welche dann immer mindestens einen Lehrer als Begleitung hatte. Alle Museums- und Stadtführer hatten nur Positives über uns, die Botschafter des OHGs und Geesthacht, zurückzumelden.
Letztendlich war die STUDIENFAHRT(!!!) ein wirklich gelungener Ausflug in die deutsche Geschichte. Vor allem der Studientag in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald wurde von uns als sehr wichtig anerkannt.

Da Weimar eher eine kleine Stadt ist, konnte alles leicht zu Fuß erreicht werden. Das Experiment „Weimar“ war somit erfolgreich, obwohl es natürlich nicht so viele Freizeitangebote wie in Berlin gab, auf welche man nach einem anstrengenden Tag sowieso keine Lust mehr hatte. Die zuvor negative Einstellung gegenüber der Fahrt war somit nicht berechtigt.

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